Osterkonzert
Sonntag, 5. April 2026, 20:00

Ort: Belchenhalle Münstertal     →Karte anzeigen

 

Das 53. Osterkonzert der Schwarzwaldkapelle ist das erste unter unserem neuen musikalischen Leiter Philip Steffe.
Osterkonzert 2026 PlakatDas Konzert steht unter dem Motto "Das starke Geschlecht". Aber was ist denn das „starke Geschlecht“ in der Musik? Über Jahrhunderte galten Komponieren und Dirigieren als Domänen von Männern, während Frauen bestenfalls als Muse oder Stimme im Hintergrund erschienen. Dass dies nicht immer so sein bzw. so bleiben muss, möchte Dirigent Philip Steffe mit einem Konzertprogramm zeigen, das ausschließlich Werke enthält, die von Frauen komponiert wurden oder bei denen Frauen die Protagonistinnen sind.

Was uns berührt, ist Ausdruck, Intensität und Authentizität der Musik. Relevant ist allein, ob etwas klingt und ob es uns erreicht und nicht, ob die Musik von einem Mann oder einer Frau stammt. Vielleicht ist das starke Geschlecht in der Musik also keines von beiden oder beide zugleich.

Das diesjährige Osterkonzert wird also bestimmt ein sehr unterhaltsamer Konzertabend mit einem neuen Dirigenten und einem nicht alltäglichen Programm.

Konzertkarten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information im Rathaus Münstertal und bei allen Musikerinnen und Musikern der Schwarzwaldkapelle sowie an der Abendkasse.

Preise: Vorverkauf 10 €  
  Abendkasse 12 €  
  Jugendliche bis 17 Jahre 6 €  
  Kinder bis 12 Jahre frei  
Einlass: ab 19:15 Uhr    

Osterkonzert 2026 Programm

Das Konzert wird eröffnet mit »Elegy for Albinoni« der amerikanischen Komponistin Shelley Hanson. Das Werk ist eine Hommage an den Barockkomponisten  Tomaso Albinoni und basiert teilweise auf einigen Takten einer seiner Violinsonaten. Kumiko Tanaka führt den Zuhörer in ihrer Suite »Il Cinghiale di Bronzo  (Das Bronzeschwein)« in die Märchenwelt von Hans Christian Andersen und die Gassen von Florenz. »Down by the Salley Gardens« ist ein traditionelles irisches  Lied, das von Nicole Piunnio für Blasorchester arrangiert wurde. »African Harmony – Songs from Mama Africa« von Johan de Meij ist das erste Werk im Programm,  das nicht von einer Frau stammt. Die Suite basiert auf fünf afrikanischen Folksongs und erinnert an die Sängerin Miriam Makeba, die ihre Botschaft gegen  Rassismus, Apartheid und Armut und für Gerechtigkeit und Menschenrechte  verbreitete. Sie war wie keine andere die Hoffnung und die Stimme Afrikas und wurde von ihren Landsleuten „Mama Africa“ genannt.

Nach der Pause folgt mit »Paper Cut« ein sehr ungewöhnliches und spannendes Werk der amerikanischen Komponistin Alex Shapiro. Wie der Name erahnen lässt, spielt Papier darin eine tragende Rolle. Das Musical »Evita« von Andrew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Libretto) erzählt die Lebensgeschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón. Beginnend mit dem jungen, ehrgeizigen Mädchen zeichnet das Stück Evas Aufstieg zur von den Armen verehrten „Heiligen“ bis zu ihrem frühen Tod nach. Mit »Spirit of the South« der niederländischen Komponistin Suzanne Welters erklingt ein beschwingter Marsch zum Abschluss des Osterkonzerts 2026.

 

 

Ort Belchenhalle Münstertal